Radio: Arbeitsteilung und Pandemie

Zur Sendung: https://www.a-radio.net/2020/3737 Die Sendung wirft einen Blick auf gesellschaftliche Arbeitsteilung in Zeiten der Corona-Krise aus feministischer Perspektive. Anhand von Schlagwörtern wie "Systemrelevanz", "Home-Office" und "Risikogruppe" geht es in dem Beitrag um Formen von Arbeit, die genauso relevant wie unterbezahlt und abgewertet sind. Es geht außerdem um notwendige soziale Tätigkeiten, die nun zurück ins vermeintlich Private …

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Die, die jetzt noch arbeiten, werden die zukünftigen Kranken sein!

Zur Situation der Reinigungskräfte in Italien: Bericht einer Arbeiterin in Zeiten von Covid-19 Der folgende Text, im Original veröffentlicht am 21.03.2020 von Benedetta La Penna, ist ein Bericht einer Reinigungskraft und Aktivistin aus Mittelitalien. Sie spricht über die prekären Arbeitsbedingungen von Reinigungskräften, die sich während der Corona-Krise verschärfen und die in der Berichterstattung zu Arbeitskämpfen …

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Die Zunahme männlicher Gewalt in der Quarantäne

Die Perspektive, aufgrund der Ausbreitung von Covid19 zu Hause isoliert zu sein, ist für viele Frauen keine beruhigende Aussicht (Beitrag anhören) Während des Kontaktverbots und in der Quarantäne wird das öffentliche Leben eingeschränkt, das meiste spielt sich zu Hause ab. Die Öffentlichkeit ist der gefährliche Ort der Ansteckung, das Zuhause der Hort der Sicherheit. Diese …

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Corona im Krankenhaus. PflegerInnen in Brüssel wehren sich gegen Zumutungen

„La santé en lutte“ ist eine Basisorganisierung von Arbeiter*innen in Brüsseler Krankenhäusern, in der momentan vor allem Krankenpfleger*innen organisiert sind. Seit dem Ausbruch der Corona-Krise gehen sie in regelmäßigen Communiqués auf ihre dringlichsten und akutesten Probleme ein. Die Communiqués behandeln die aktuelle Lage und formulieren konkrete Forderungen, die den bestehenden Notlagen schnell Abhilfe schaffen sollen. …

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„Unglücklich das Land, das Heldinnen nötig hat“

Beitrag anhören Im Zuge der COVID-19-Pandemie wird vieles sichtbar, was im kapitalistischen Normallvollzug unter dem Radar öffentlicher Aufmerksamkeit läuft. Durch Schulschließungen und überforderte Krankenhäuser steht die bezahlte Sorgearbeit plötzlich im Rampenlicht. Supermarkt-Kassiererinnen und Pflegekräfte können sich vor offiziellen Huldigungen von Merkel und Co. kaum noch retten. Doch die Verehrung dieser Heldinnen ist doppelbödig, denn die …

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Was wollen wir

Wir sind Menschen, die sich, wie ihr wahrscheinlich auch, Sorgen wegen des Corona-Virus machen. Wir machen uns Sorgen, weil wir andere Menschen vor allem aus den Risikogruppen nicht mit dem Virus anstecken wollen oder selbst zu den Risikogruppen gehören. Wir machen uns Sorgen, weil wir die Einschränkungen des öffentlichen Lebens und die soziale Isolierung fürchten. …

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