»Wir haben protestiert, aber die Regierung hat mit Schüssen, mit Gewalt geantwortet«

Ein Gespräch über die Arbeiterproteste im irakischen Ölsektor

Das Interview erschien zuerst im express 7/2020

Die Entwicklungen des Weltmarktes in der gegenwärtigen Krise wirken sich besonders auf die politische Ökonomie des Irak aus. Im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie brach der Erdölpreis ein. Während in Deutschland die Spritpreise sinken, verschlechtern sich die Lebensbedingungen der irakischen Arbeiterklasse.
Bereits vor der Pandemie gab es enorme Überkapazitäten in der Erdölförderung, vor allem weil Saudi-Arabien und Russland ihre Förderung Anfang 2020 erhöhten, nicht zuletzt um die Erdölförderung der konkurrierenden privaten US-amerikanischen Firmen durch niedrige Weltmarktpreise unprofitabel zu machen. Die niedrigen Preise trafen im Zuge der durch die Pandemie beschleunigten Krise der Weltwirtschaft, die umfangreiche Produktions- und Lieferstopps mit sich brachte, auf eine sinkende Rohstoffnachfrage. Voll beladene Tanker fuhren über die Weltmeere und konnten nicht entladen werden, weil die Speicherkapazitäten in den Abnehmerländern schon voll waren.
Die globale Ölpreis-Krise äußert sich im Irak in einer massiven Krise der Staatseinnahmen. Der Verkauf des schwarzen Goldes macht nahezu 100 Prozent der Exporte und 90 Prozent der Staatseinnahmen aus. Hierbei ist zu beachten, dass der Großteil der Erdölproduktion im Irak sich nicht in privater, sondern in staatlicher Hand befindet. Die Regierung schließt mit ausländischen Konzernen Verträge über den Transfer von Fördertechnologien in den Irak ab, wofür diese Anteil an den Erdölexporten erhalten. Grundsätzlich basiert das konfessionalistische System des Iraks auf einer klientelistischen Verteilung der Einnahmen aus diesem Wirtschaftszweig über die Staatsapparate (vgl. unser Interview mit Sami Adnan in express 3/2020, S. 12f.).
Die Einnahmen aus dem Erdöl werden sich voraussichtlich in diesem Jahr halbieren. Deswegen kürzte die Regierung Renten und senkte die Löhne der Staatsangestellten – außerdem kam es zu Entlassungen, u.a. auf den Ölfeldern. Auf dem Ölfeld al-Ahdab bei Basra kam es in der Folge zu einem Sit-in von entlassenen Arbeitern, die damit ihrer Forderung nach Wiedereinstellung Nachdruck verleihen wollten. Der Protest wurde brutal von Sicherheitskräften niedergeschlagen. Es gab drei Tote.
Mittlerweile hat sich der weltweite Ölpreis wieder auf Vor-Krisen-Niveau stabilisiert, indem sich die OPEC-Staaten auf eine Drosselung der Fördermenge verständigten. Das wiederum könnte weitere Entlassungen in den Förderländern zur Folge haben und somit vor allem die Arbeiterklassen der OPEC-Staaten treffen. Auch bleiben die strukturellen Probleme von Volkswirtschaften, die vom Rohstoffexport abhängig sind, bestehen.
Vermittelt über Sami Adnan von Workers Against Secterianism haben wir mit dem Erdölarbeiter Saif über die Arbeitsbedingungen auf den Ölfeldern von al-Ahdab, die Rolle des Erdöls für den Irak und die gewaltsame Beendigung des Protests gesprochen.

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Saif, bis vor Kurzem hast du auf den Ölfeldern von al-Ahdab im Irak gearbeitet. Was war Deine Aufgabe? Und welche Erfahrungen hast Du dort gemacht, wie sind die Arbeitsbedingungen in diesem Sektor?

Meine Arbeit besteht darin, Pipelines auf dem Ölfeld in al-Ahdab zu verbinden. Ihr wisst ja vielleicht: Wenn bei einem Ölfeld – in der Wüste, wie im Irak, oder ganz allgemein unter der Erde – das Erdöl hochbefördert wird, braucht es Pipelines dafür, und die baue ich. Ich bin aber kein Ingenieur, sondern technischer Hilfsarbeiter. Und dazu gehört auch, dass ich Gräben aushebe, um die Pipelines zu verlegen und verbinden zu können. Wie bei den meisten Arbeitern auf dem Ölfeld sind die Schichten von uns Hilfsarbeitern von früh morgens, ab 7 Uhr, bis in den späten Nachmittag. Das heißt, dass wir unter der Hitze der Mittagssonne arbeiten. Im Irak, besonders im Süden, steigen die Temperaturen bis auf 45°C oder 50°C an. Diese trockene Hitze ist wahnsinnig für die Arbeiter auf den Ölfeldern; zumal in den Wüsten, die mittlerweile weite Teile der irakischen Landschaft ausmachen. Die Arbeit macht dich ziemlich müde und du bist die ganze Zeit am Schwitzen. Nun ist es so, dass die Regierung uns bei der Arbeit auch keine entsprechenden Werkzeuge, moderne Maschinen oder Fahrzeuge zur Verfügung stellt. Das würde uns zum Beispiel das Ausheben der Gräben weniger beschwerlich machen, aber wir bekommen sie nicht. Wir müssen mit veralteten, einfachen Werkzeugen die Löcher irgendwie in den Boden graben, und das ist harte, strapaziöse und aufreibende Arbeit. Es passiert deshalb nicht selten, dass Arbeiter bei uns auf den Ölfeldern wegen der Anstrengung mit den alten Gerätschaften und unter der unsäglichen Hitze in Ohnmacht fallen oder einen Hitzeschlag bekommen. Ein anderes großes Problem ist, dass nicht wenige Pipelines auch schon ziemlich alt sind und lecken können. Wenn das Erdöl ausläuft, musst du da reintauchen in diese Erdölseen, die sich dann langsam sammeln, oder du musst in die Pipeline selbst rein, um das Leck zu reparieren. Das ist gefährlich. Öl ist ein sehr giftiges Material, und wenn dir das in deinem Arbeitsalltag immer wieder unter die Kleidung auf die Haut kommt, kriegst du irgendwann Hautkrebs. Bei den meisten Arbeitern auf den Ölfeldern, die schon alt sind, ist das so. Sie bekamen Hautkrebs im Alter. Gefährlich ist das natürlich auch für die umliegenden Orte, die nahe am Ölfeld liegen, weil sich dieses giftige Zeug, das mit der Erdölförderung aus dem Boden geholt wird, auch dorthin weiterträgt. In den Nachbarschaften sind Krebserkrankungen verschiedenster Art häufig.
Wichtig zu wissen ist auch, dass wir nur kurzzeitige Arbeitsverträge erhalten. Die Regierung weigert sich allerdings, uns fest anzustellen. Denn dann müssten sie uns höhere Löhne zahlen sowie Versicherungen und Rentenbeiträge. Ich arbeite schon seit 15 Jahren dort. Vielen Arbeitern geht es so wie mir. Wir kämpfen schon lange dafür, staatlich fest angestellt zu werden, weil diese Vertragsarbeit auf Dauer nicht legal ist und uns entsprechende Löhne usw. vorenthalten werden.

Kannst du etwas zur Geschichte der Ölfelder von al-Ahdab sagen? Und welche Rolle spielt deiner Einschätzung nach die Ölindustrie für die irakische Ökonomie?

Die Ölfelder von al-Ahdab wurden in den 1970er Jahren ausgehoben, in der Ära der Baath-Partei, als die Regierung das Feld mit seinen Milliarden Barrels an Erdöl entdeckte. Im Zuge des letzten Golfkrieges 2003 gingen die Felder dann um 2006/2007 an ein chinesisches Unternehmen, das über viele Jahre Erdöl in al-Ahdab förderte. In dieser Zeit wurde ich, wie die meisten, als Vertragsarbeiter angestellt.
Erdöl nimmt eine Schlüsselrolle in der irakischen Ökonomie und Politik ein. Alle Politiker kämpfen um den Posten des Ölministers, um so viel wie möglich davon zu stehlen. Wenn du über das Öl verfügst, hast du die Kontrolle und politische Macht im Irak, denn der ganze Staatshaushalt wird hiervon getragen. Alle LehrerInnen, IngenieurInnen, Studierende, Krankenhäuser, Schulen – all das wurde durch das Öl finanziert. Der irakische Staat ist ein Rentierstaat. Er kauft sich alles nur mit Öl – einen anderen wesentlichen Produktionszweig gibt es nicht. Nach der Nationalisierung der Erdölproduktion in den 1970er Jahren förderte der Irak sein Erdöl zunächst noch selbst. Mittlerweile sind überall verschiedene Unternehmen aus China, den USA, Russland, Frankreich beteiligt. Auch der Iran beteiligt sich am Diebstahl unseres Öls. Deswegen haben wir keine Kontrolle mehr über unsere Wirtschaft und unser politisches System.

Die Regierung hat einige von euch Arbeitern im Ölfeld von al-Ahdab Mitte Mai dieses Jahres vor die Tür gesetzt. Was waren die Gründe für diese Massenentlassungen? Und wie ging das vonstatten, unter welchen Bedingungen wurdet ihr rausgeworfen?

Unsere Verträge wurden nicht verlängert, weil – so die Regierung – kein Geld da sei, um unsere Löhne zu zahlen, und wegen COVID-19. Dies ist auch anderen Arbeitern auf irakischen Ölfeldern in den letzten Monaten passiert. Uns wurde gesagt, dass die Regierung die staatlichen Angestellten im Gegensatz zu uns Vertragsarbeitern nicht so einfach entlassen kann. Unsere Verträge hingegen können jederzeit ohne große Schwierigkeiten gekündigt werden. Deshalb wurde ich gefeuert.
Aber es ging auch darum, dass wir zuvor schon protestiert hatten und versucht hatten Druck aufzubauen, um aus unseren Verträgen in die staatliche Festanstellung zu kommen, wie es unser Recht ist. Viele Arbeiter auf den Ölfeldern, wie wir auch, kämpfen schon lange für mehr Sicherheit bei der Arbeit, bessere Gerätschaften und die Ausstattung mit Fahrzeugen. Aber Entlassungen in dem Ausmaß gab es bisher, soweit ich weiß, nur einmal, so um 2010 herum, unter dem für die Ölproduktion zuständigen Minister Hussain al-Shahristani. Damals waren Proteste der Arbeiter auf den Ölfeldern gegen ihn als Minister der Anlass. In unserer Situation ist es etwas anders: Es geht um finanzielle Probleme, für unsere Löhne fehlt das Geld.

Ihr habt auf die Kündigungen mit einem Protest und Sit-In bei den Ölfeldern geantwortet. Kannst du uns ein bisschen mehr von eurem Protest erzählen? Was sind eure Forderungen, wer hat sich beteiligt an dem Sit-In? Wie habt ihr euch organisiert?

Als wir von der Entscheidung erfuhren, dass wir rausgeschmissen werden, waren wir schockiert und wütend. Das betrifft nicht nur uns technische Hilfsarbeiter, sondern Arbeiter aus verschiedenen Bereichen des Ölfeldes. Wir sind sehr viele – 300, 400 Arbeiter. Zuerst riefen wir beim Ministerium an, um herauszufinden, ob das überhaupt stimmt, dass wir unsere Jobs einfach so verloren haben.
Dann riefen wir uns gegenseitig an und meinten, dass wir jetzt etwas tun müssen.
Als wir tags darauf zur Arbeit gehen wollten, wurde uns der Zugang versperrt, da wir eben keine Beschäftigten mehr sind. Wir sind darüber so wütend geworden, dass wir uns entschlossen haben, Zelte zu holen und in den Ölfeldern zu bleiben, also ein Sit-in zu machen. Denn wir konnten nicht stillschweigend wieder nach Hause gehen. Verschiedene Arbeiter kamen hinzu und brachten Zelte mit. Wir telefonierten herum, riefen Aktivisten und Gewerkschafter an, damit sie uns in unserem Protest unterstützen. Die kamen dann auch und solidarisierten sich mit uns. Auch Fernsehsender kamen und interviewten uns. Unser Sit-in dauerte ziemlich genau eine Woche, immer unter der erschlagenden Sonne.
Am letzten Tag dieser Woche, das war der 18. Mai, haben dann Sicherheitskräfte der Regierung auf uns und die Journalisten geschossen, und sie haben unsere Handys und die Kameras und Handys der Journalisten zerstört.

Das ist ein brutaler Angriff der Regierung…

Ja, sie haben uns noch ein paar Mal vorher gewarnt, so in der Art: »Wir werden euch erschießen, wir werden euch anzünden.« Aber wir konnten nicht weggehen. Wir konnten den Protest nicht aufgeben und einfach nach Hause gehen, weil wir nicht wissen, wie wir leben sollen. Wie sollen wir unsere Kinder ernähren? Also entschieden wir zu bleiben, und das war das Ergebnis: Unsere Zelte wurden abgebrannt, die Journalisten wurden attackiert, und auf uns wurde geschossen. Drei von uns sind dabei umgekommen.

Erfahrt ihr Solidarität mit eurem Anliegen und gibt es Widerstand von anderen Arbeitern oder AktivistInnen im Irak?

Es gab Solidarität von Gewerkschaften, AktivistInnen und Protestierenden, zum Beispiel aus Bagdad, al Nasiriya, al Basra und einigen anderen Städten, wo es seit Oktober 2019 Proteste gibt. Dort wurden Schilder aufgerichtet, um uns zu unterstützen. Nur, was können sie für uns tun? Die Protestierenden haben selbst nichts in der Hand, konnten bisher nichts erreichen, nicht einmal für sich selbst. Niemand hört den Protestierenden zu. In den öffentlichen und sozialen Medien wurde darüber gesprochen. In den TV-Sendungen wird unser Protest gerade einmal als Fußnote erwähnt.

Wie ist es um die Gewerkschaften bestellt: Sind sie bei euch in den Ölfeldern von Al-Ahdab aktiv, unterstützen sie euch bei der Durchsetzungen eurer Forderungen?

Wir sind nicht gewerkschaftlich organisiert, wir sind auch nicht inoffiziell organisiert, weil wir auch gar nicht können. Das ist verboten in der irakischen Ölindustrie. Es ist illegal für die Gewerkschaften, überhaupt in staatlichen Sektoren aktiv zu sein, egal ob es um Öl geht oder andere Ressorts. Das diesbezügliche Gesetz geht auf die Zeit der Baath-Partei zurück, als Saddam Hussein eine Einheitsgewerkschaft installierte und ihr gleichzeitig die Tätigkeiten in staatlichen Sektoren verbot.
Wenn wir uns gewerkschaftlich organisieren, verlieren wir sofort unseren Job. Du wirst nicht nur rausgeschmissen, sondern auch verhaftet und ins Gefängnis gesteckt und manchmal des Terrorismus beschuldigt, weil du der irakischen Wirtschaft schaden würdest. Und wenn du dich im Irak umschaust, mit der hohen Arbeitslosigkeit und der weit verbreiteten Armut – als Arbeiter in den Ölfeldern hast du noch einen ganz guten Lohn und wenn du richtig staatlich angestellt wirst, bekommst du eine gute Krankenversicherung usf. – diese Verhältnisse machen es sehr schwer, sich zu organisieren, weil man seinen Job unter diesen Lebensbedingungen nicht riskieren kann.

Was bedeuten die Aussperrung respektive die Entlassungen für dich und deine Kollegen? Was sind eure Befürchtungen und Ängste im Moment?

Für mich und die anderen ist es hart, prekär zu arbeiten, auch weil wir Familien haben. Unsere Frauen arbeiten nicht, und wir haben Kinder, jeder von uns vier oder fünf. Die meisten von uns leben in Mietwohnungen oder bei der Familie. Wie sollen wir ohne Arbeit unter diesen Bedingungen leben? Wenn die Lebensmittel so teuer sind? Sie haben uns rausgeschmissen, also haben wir protestiert, und dann wurde auf uns geschossen. Wie du siehst: Wir können nichts tun. Alle sind unglücklich und deprimiert. Einer unserer Arbeitskollegen hat sich das Leben genommen, wegen der aussichtslosen Lage. Er hatte vier Töchter, was ein Problem für manche Iraker ist, gerade in konservativen Kreisen, weil Frauen dort nicht arbeiten dürfen. Seine Frau hat auch keine Ausbildung oder einen Abschluss. Unser Kollege entschied sich nach der Kündigung für den Suizid. Wir waren alle sehr traurig darüber. Unglücklich sind wir alle. Jetzt müssen wir andere Arbeit finden; damit sind wir nun hauptsächlich beschäftigt. Wahrscheinlich wird es auch harte Arbeit sein, Reinigungsarbeiten oder Zeug hin- und herschleppen. Wir haben protestiert, aber die Regierung hat mit Schüssen, mit Gewalt geantwortet. Wie sollen wir da protestieren?

*Sami Adnan ist Teil der Gruppe ›Workers against Sectarianism‹ in Bagdad, die sich seit 2019 auf verschiedene Weise an den Kämpfen der irakischen Arbeiterklasse beteiligt.

Zum Weiterlesen
Zur politischen Ökonomie der irakischen Erdöl-Industrie seit dem Irak-Krieg:
Suter, Lotta (2013): Viel Blut für wenig Öl. Wochenzeitung WOZ Nr. 7/2013.
Séréni, Jean-Pierre (2013): Bagdad, Basra, Kirkuk. Amerikas Krieg ums Öl und warum ihn bislang niemand gewonnen hat. Le Monde diplomatique vom 8. März 2013.
Zur sich entwickelnden Staatsschuldenkrise im Irak:
Raydan, Noam (2020): Iraq’s Balancing Act Amid OPEC+ Oil Cuts And Slow Demand. http://www.forbes.com, 8. Juli 2020.
Zur gegenwärtigen Krise der Erdölförderung und der COVID-19-Pandemie:
Hanieh, Adam (2020): When Oil Markets Go Viral.
Zur Bedeutung der gegenwärtigen Ölpreiskrise für die Erdöl-fördernden Länder:
Hochstein, Amos (2020): The World Isn’t Ready for Peak Oil. The Atlantic, 28. Juni 2020. www.theatlantic.com

express im Netz und Bezug unter: www.express-afp.info
Email: express-afp@online.de

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